Das digitale Zeitalter hat längst in unser Leben Einzug genommen. Seit geraumer Zeit stellt der Peer-To-Peer (P2P)-Dateiaustausch eine bequeme Möglichkeit dar, öffentlich zugängliche Musik- und Audiodateien, Bilder, Dokumente und Softwareprogramme über das Internet weltweit an andere User weiterzugeben. Über P2P-Programme wie Morpheus, Kazaa, LimeWire, iMesh und viele andere kann man Dateien aller Art auf Ihrem Computer speichern. Man kann online nach Dateien suchen, die andere Computerbenutzer mit der gleichen Software gespeichert haben, und Dateien für diese Benutzer freigeben.
Filesharing heißt das Zauberwort und erfreut sich bei der stetig wachsenden Internet-Gemeinde nach wie vor großer Beliebtheit. Die vielen verschiedenen im Internet kursierenden und zumeist kostenlosen Download-Tools ermöglichen einen komfortablen Datenaustausch zwischen den einzelnen Benutzern.
Herkömmliches Filesharing bzw. zu deutsch der Tausch bzw. Download von Dateien aller Art über das Internet ist allgegenwärtig. Richtig bekannt wurde das Filesharing durch die Internet-Tauschbörse Napster. Napster war bis vor kurzem der bekannteste und meistgenutzte Filesharing Client den es gab. Nachdem Napster auf Druck der Musikindutrie schließen musste und heute nur noch als kommerzieller Dienst existiert, traten immer neue Filesharing Anbieter in dessen Fusstapfen, wobei die Qualität und Funktionalität zwischen den verschiedenen Filesharing Programmen sehr unterschiedlich ist. Jedes Filesharing Programm hat einen sogenannten Client, der aus dem Netz heruntergeladen werden und auf dem heimischen PC installiert werden muss und mit dem der Up- und download dann gesteuert wird. Wir von fileshare.de verwenden die Begriffe Filesharing-Programm und Filesharing Client deshalb auch oft synonym. Weitere Informationen zum Grundprinzip des Filesharing findet ihr auf den Seiten von Fileshare.
So beliebt Filesharing in der Vergangenheit war und auch heute noch ist, es gibt auch Nachteile und Risiken. Sobald Ihr euch mit dem Filesharing Dienst verbindet, bietet Ihr von eurer Festplatte Daten für jedermann zum download an (zumindest die Dateien in den Ordnern, die ihr dafür freigegeben habt). Dies ist insofern problematisch, da es bei allen Filesharing Programmen fast ausschließlich um den Tausch von urheberrechtlich geschützten Werken (Musik Songs, Filme, Videos, Software, Dokumente) geht. Ihr verbreitet also im Prinzip urheberrechtlich geschütze Werke ohne eine Erlaubnis dafür zu haben und dies ist verboten. Falls ihr dabei erwischt werdet, dürft ihr mit drastischen rechtlichen Konsequenzen rechnen. Seit die Musik- und Filmindustrie vermehrt versucht, auch private Filesharing User aufzuspüren und zur Rechenschaft zu ziehen, ist das Risiko einer einer Entdeckung gestiegen. Nicht zuletzt auch deswegen, weil viele Filesharing Clients dem Anwender längst nicht mehr einen so anonymen Zugang zu den Tauschbörsen ermöglichen, wie man es bisher immer vermutet hat. Die einzige wirklich sichere und anonyme Alternative zum herkömmlichen Filesharing ist ein Zugang über das sogennante Usenet.
Ein weiteres Problem in diesem Zusammenhang ist, dass man sich mit den herkömmlichen Filesharing-Programmen auch immer öfter ungebetene Gäste (wie z.B. Viren, Spyware , Adware) mit auf den heimischen Computer holt, ganz zu schweigen von den vielen Fakes (Fälschungen), die mittlerweile in den Netzen der Tauschbörsen krassieren. Ausserdem könnt Ihr nur maximal so schnell (oder langsam) downloaden, wie die maximale upload Geschwindigkeit des Users ist, der die Sachen zum download anbietet und von dessen Rechner ihr sie gerade 'saugt'. Je nach den Einstellungen sind das im Optimalfall bei einer normalen DSL Verbindung nur magere 128 Kbit/s, also nur doppelte ISDN Geschwindigkeit. Für den Download von Filmen könnt ihr da schon einige Zeit einplanen. Noch dazu kommt, dass ihr natürlich nur solange von einem anderen User Daten herunterladen könnt, wie dieser mit dem Internet verbunden ist. Bricht er die Verbindung ab, schließt seinen Filesharing-Client oder schaltet er gar seinen Rechner komplett aus, dann wird der angefangene Download erstmal abgebrochen und ihr habt unter Umständen eine Menge Zeit vergeudet. Wenn ihr noch mehr über die Risiken von Filesharing erfahren wollt, dann findet ihr eventuell hier Antworten auf eure Fragen.
Fazit:
Der kostenlose Austausch von MP3- oder Video-Daten mittels Tauschbörsen über das Internet (oder Filesharing wie der eingefleischte Anwender, der des Englischen mächtig ist, auch sagt) konnte bislang problemlos durchgeführt werden (natürlich nur zum privaten Gebrauch), da noch keine einheitlichen gesetzlichen Regelungen gefunden und umgesetzt worden sind. In Zukunft könnte allerdings unter Umständen verboten und scharf verfolgt werden, was heute noch halbwegs legal ist. Hinzukommt, dass heutige Filesharing-Programme immer weniger anonym sind und häufig ungewollte Module (Spyware) gleich mitliefern. Aber es gibt bereits heute schon Programme mit denen man verschiedenste Daten völlig legal und anonym downloaden oder wie der Filesharing-User gern sagt 'saugen' kann. Bei Fileshare findest Du die wichtigsten Tauschbörsen im Vergleich, die neuesten News, technischen Infos, Antworten auf häufig gestellte Fragen sowie die besten Links, kurz gesagt alles rund um Filesharing und Download.